Vortrag: „Handlungsmöglichkeiten gegen Rechts“

Lokale Handlungsmöglichkeiten gegen NPD, „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, AfD und andere rechtsextreme Gruppen

Das hat uns schon wie der Blitz getroffen, als ab Ende November 2015 der Rechte sogenannte „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ mit Mahnwachen nach Duderstadt kam. Veranstaltungen von NPD, AfD oder anderen rechten Gruppen waren uns eher aus dem Obereichsfelder und Harzer Raum bekannt.

Die Reaktion war die Gründung des „Bündnisses gegen Rechts“ und die Durchführungen von verschiedenen Protestaktionen. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht eher positiv. Der Freundeskreis trifft sich aktuell nicht in Duderstadt und der von den Rechten erwünschte Zulauf zu ihren Mahnwachen in Duderstadt hat nicht stattgefunden.

Wir als Bündnis arbeiten weiter und aktuell unterstützen wir die verschiedenen Protestaktionen, wie zum Beispiel gegen das NPD-Rockkonzert am 28. Mai in Leinefelde und gegen den „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ der jetzt in Dransfeld für den 11. Juni eine Großkundgebung angekündigt hat.

Viele von uns fragen sich, ob das rechte Gedankengut des sogenannten „Freundeskreises“ für Bürgerinnen und Bürgern in unserer Region eine Lösung sein kann. Bei genauen Hinschauen erkennt man sehr schnell, dass da keine Lösungen, sondern nur Polemik auf Kosten von Minderheiten angeboten werden.

Wir als Bündnis stellen uns natürlich auch die Frage, was können wir eigentlich vor Ort in einer Stadt wie Duderstadt leisten, mit dem Ziel, dass auch der „Freundeskreis“ erkennt, dass sie mit ihren Inhalten bei uns keine Chance haben.

Die lokalen Handlungsmöglichkeiten wollen wir im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit

Julia Willie Hamburg

Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Sprecherin für Kinder, Jugend, Familie und Antifaschismus von Bündnis 90/Die GRÜNEN

diskutieren.

Die Veranstaltung findet am

Dienstag, 17.Mai 2016 um 19.00 Uhr
in der Kreisvolkshochschule Duderstadt, Marktstraße

statt.

Über eine zahlreiche Teilnahme freuen wir uns

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.